
Wie ethische Gedankenexperimente eine gute Zukunft denkbar machen.
Was sollen wir über die Zukunft denken? Angst ist kein guter Ratgeber und Prognosen scheitern an der Komplexität der Wirklichkeit. Gedankenspiele sind anders. Sie spielen mit dem Denkbaren. Nur das Denkbare kann auch gestaltet werden. Gedankenexperimente verwandeln Angst in Verständnis. So öffnen sich Innovationsräume. Doch Innovation fragt nur nach der Machbarkeit: Was kann ich tun? Ethik fragt: Was soll ich tun? Wer viele Möglichkeiten hat, kann eine wählen, die gut ist — für die Familie, die Firma, die Gesellschaft. Das ist Futurethik — die gute Innovation mit Methode: Verständnis - Innovation - Ethik.
Die Gedankenspiele drehen sich um die Frage, warum Captain Jean-Luc Picard von der Enterprise kein Portemonnaie hat, was man von Winnetou über digitale Führung lernen kann und ob Ötzi trotz Distributed Ledger ermordet worden wäre. Sie fragen, warum es noch Firmen und Mitarbeiter geben soll und warum Altern in Würde ohne Pflegeroboter undenkbar ist. Und sie erklären, warum Aussterben für die Menschheit noch nie so angenehm war wie heute.
Gedankenexperimente verwandeln Angst in Verständnis — und Verständnis in Zukunftsfreude.
Ethik wird möglich, sobald wir aufhören, in Alternativlosigkeit zu denken.
Es ist das Wesen der Zukunft, dass sie unvorhersehbar ist — sonst wäre sie bloß eine Fortschreibung der Vergangenheit.
Wohlstand bleibt langfristig nur, wenn wir das Gute konsequent durch das Bessere zerstören.
Agile Ethik soll nicht belehren sondern mitdenken. Nicht alles was machbar ist, ist von vornherein gut. Aber nur Besserwisser können das vorher wissen. Ethik ist keine Prognose sondern eine tägliche Praxis der Aufmerksamkeit.
Anhand bildhafter Metaphern und Beispiele verstehen Ihre Gäste, was Technik kann und wo die Grenzen liegen.
Ihre Gäste bekommen eine Methode, mit der sich offene Entwicklungen zerlegen lassen, statt sie auszusitzen.
Jedes Gedankenexperiment endet an dem Punkt, an dem eine heutige Entscheidung sichtbar wird.
Ein Zukunftsbild, das Mut macht, ohne etwas zu versprechen, das niemand halten kann.

Der studierte Informatiker und Raumfahrttechniker ist Business Angel, Autor — und Cyborg.
Innovationspreis des Landes Tirol 2005, Finalist des österreichischen Staatspreises für Innovation 2007 und Finalist des Staatspreises Digital Solutions 2017.
Holz unterrichtet Digitale Ethik an der FH Oberösterreich in Steyr; die Methode dieses Vortrags ist im Hörsaal erprobt.
Gedankenspiele als Trainingslager für eine gelungene Zukunft: inspirierend, mitreißend, humorvoll.

Ja: Die Gedankenexperimente werden vorab mit dem Veranstalter auf Branche und Publikum zugeschnitten; die Struktur bleibt, die Fälle wechseln.
Ja: Der Vortrag setzt kein Technik-Vorwissen voraus und orientiert sich an Bildungs- und Wissensstand der Teilnehmer. Meist ist Holz vorher schon dabei, um seine Zuhörer kennenzulernen.
Ja: Jedes Gedankenexperiment ist eine Einladung mitzuspielen — Zwischenrufe und Abstimmungen ausdrücklich erwünscht.
Ja, und zwar Mut: Wer eine Entwicklung einmal zu Ende gedacht hat, verliert die Scheu davor. Christoph Holz ist bewusst optimistisch — Zukunft als Gestaltungsraum, nicht als Bedrohung.
Als Keynote Speaker wird Christoph Holz vom Manager Magazin unter die Top 10 gereiht. Wie kaum ein anderer Experte versteht er es, sein Publikum zu inspirieren und zu begeistern.