
Wenn die individuelle Benutzeroberfläche erst entsteht, wenn man sie öffnet.
Software war immer ein Gebäude. Feste Räume, feste Wege, feste Knöpfe — und der Mensch lernte den Grundriss. Generative KI dreht das um: Die Oberfläche entsteht erst, wenn man sie öffnet. Gebaut für diese Person, diese Aufgabe, diesen Moment. Danach ist sie wieder weg. Bedienung wird zur Antwort statt zum Bauwerk. Endlich passt sich die Software dem Menschen an und nicht der Mensch der Software.
Die Gedankenspiele fragen, was von einer Marke bleibt, wenn niemand mehr ihr Design sieht, wen man schult, wenn es die Oberfläche morgen nicht mehr gibt, und wer für einen Knopf haftet, den kein Mensch entworfen hat. Und sie erklären, warum ein Achtzigjähriger und ein Entwickler künftig dieselbe Software benutzen — und trotzdem nie denselben Bildschirm sehen.
Marketing hieß, dem Menschen im Kopf zu bleiben. Künftig heißt es, der Maschine im Modell zu bleiben.
Gott sei Dank halluzinieren die KIs. Weil uns das dazu zwingt, dass wir immer noch die Verantwortung übernehmen. Verantwortung ist natürlich eine Zumutung.
Industrialisierung heißt, dass der Mensch zum Konsumenten geformt wird, damit er zu den Produkten passt. Künstliche Intelligenz dreht diesen Prozess um: Jeder bekommt, was zu ihm passt.
Anhand bildhafter Metaphern und Beispiele verstehen Ihre Gäste, was Technik kann und wo die Grenzen liegen.
Ihre Gäste erkennen, was künftig in Oberflächen fließt und was in Daten, Regeln und Rechte gehört.
Was festgeschrieben bleiben muss (Prozess, Compliance, Marke) und was generiert werden darf.
Software, die sich dem Menschen anpasst, ist eine Chance für alle, die bisher an Masken gescheitert sind.

Der studierte Informatiker und Raumfahrttechniker ist Business Angel, Autor — und Cyborg.
mit seiner Digitalagentur holzweg baute er Oberflächen für Handel, Industrie und Verkehrstechnik, lange bevor Maschinen sie erzeugten.
unterrichtete Web- und Mobile-Usability an der FH Kufstein.
Innovationspreis des Landes Tirol 2005, Finalist des österreichischen Staatspreises für Innovation 2007 und Finalist des Staatspreises Digital Solutions 2017.

Für Entscheider: Es geht um Investitionen, Verantwortung und Marke. Technik wird erklärt, nicht vorausgesetzt.
Ja: Die Beispiele werden vorab mit dem Veranstalter auf Branche und Publikum zugeschnitten; die Struktur bleibt, die Fälle wechseln.
Ja: Jedes Gedankenexperiment ist eine Einladung mitzuspielen — Zwischenrufe und Abstimmungen ausdrücklich erwünscht.
Mut: Wer die Entwicklung einmal zu Ende gedacht hat, kann sie gestalten. Christoph Holz ist bewusst optimistisch.
Als Keynote Speaker wird Christoph Holz vom Manager Magazin unter die Top 10 gereiht. Wie kaum ein anderer Experte versteht er es, sein Publikum zu inspirieren und zu begeistern.